Geschichte zum Valentinstag
Junge Mädchen gingen an diesem hohen Festtag in den Tempel und brachten oft Blumenopfer, um sich einen Rat für die richtige Partnerwahl zu holen. Weiters zogen ungebundene Männer bei einer Art Liebeslotterie Lose, auf denen die Namen von ledigen Damen standen, mitdenen sie dann ausgehen durften. Da Juno als Schutzherrin von Ehe und Familie galt, sollen schon gut situierte Römer ihre Frauen mit Blumen zum Valentinstag beglückt haben. Schließlich passte der Klerus im Mittelalter die bestehenden Feste und Gebräuche an den christlichen Glauben an. So kam es, dass sich die römische Tradition mit der Geschichte des Bischofs mischte und der 14. Februar heute als Valentinstag und "Tag der Blumen" und auch Geschenke gefeiert wird.
Nach Deutschland, Schweiz und Österreich kam der Brauch Blumen zum Valentinstag zu schenken Anfang der Fünfziger Jahre. Damals bat ein britischer Besatzungsoffizier, der in Österreich für seine Frau Blumen kaufen wollte, den Blumentrauß mit einem roten Herzen zu versehen. Da die Verkäuferin kein rotes Herz zur Verfügung hatte, griff sie zu ihrem Lippenstift und malte eines auf ein Stück Papier und schmückte damit die Blumen.
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